Mit dem zweiten Blick geht jetzt der Streit weiter.
Was ist dienstlich und was ist privat?
Gerade in allgemeinbildenden Schulen ist dies nur schwer abzugrenzen.
Natürlich ist eine Tageszeitung vom Ansatz her zur Lebensführung.
Nutzt der Lehrer aber Artikel der Zeitung im Unterricht ist es dienstlich.
Ab wie vielen Artikel wird's dienstlich? Kann das ein/e SachbearbeiterIn überhaupt entscheiden?
Sicherlich typisch deutsche Fragen, aber ausgelöst durch eine typisch deutsch Gerichtsentscheidung.
Hier ist die Abgrenzungsentscheidung wieder in die Hand der SachbearbeiterInnen gelegt und der Ärger ist vorprogrammiert. Bei jedem Buch, jeder Zeitschrift legen wir jetzt dienstliche und private Nutzung fest. Welch ein Aufwand für ein paar Euro Anrechnung.
Wann begreifen wir in Deutschland endlich, dass wir auf der Neidstraße nicht weiter kommen?
Es gibt nur einen vernünftigen Weg:
Alle Abschreibung weg (auch Arbeitszimmer und Firmenwagen) und Steuern runter!!
Nur noch Spenden sollten abzugsfähig bleiben.
Das spart Ärger, verkleinert die Verwaltung und bringt unterm Strich mehr ein, vor allem Lebensqualität.
Früher wurde von den Bürgern der 10. (zehnte) genommen.
Ich wäre mit einheitlich 25% einverstanden.
Unterm Strich würde die Gesellschaft (wer ist der Staat ?) mehr profitieren als allgemein angenommen.







