Wandelanleihen und Schuldverschreibungen

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Dies sind besondere Formen der Darlehensgewährung, bei denen sich ein Schuldner zum Zwecke der Kapitalaufnahme an eine größere Zahl von Anlegern wendet. In der Regel schaltet der Kapitalsuchende (der Bund, das Land oder auch Aktiengesellschaften) ein Kreditinstitut zur Organisation der Kapitalaufnahme ein.
Jeder Anleger gewährt (gegen Ausstellung einer Schuldverschreibung) einen Kapitalbetrag. Ausgestattet sind diese Schuldverschreibungen mit einem festen Zins und einer festen Laufzeit. Die Forderungen aus den Wertpapieren können durch Übergabe übertragen werden.

Gewinnobligationen

Sind Anleihen nicht nur mit einem festen Zins ausgestattet, sondern wird daneben auch eine Gewinnbeteiligung gewährt, so bezeichnet man diese Anleihen als Gewinnobligationen. Die Höhe der Gewinnbeteiligung ist regelmäßig an die Dividende gekoppelt.

Wandelanleihen

Haben Sie Zinsen aus Teilschuldverschreibungen, bei denen neben der festen Verzinsung ein Recht auf Umtausch in Gesellschaftsanteile (= Wandelanleihen) oder eine Zusatzverzinsung, die sich nach der Höhe der Gewinnausschüttungen des Schuldners richtet (= Gewinnobligationen), eingeräumt ist, wird nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 EStG eine Kapitalertragsteuer von 25 Prozent erhoben.

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