Liebe Steuer-Sparer,
das waren wirklich teure Tage für uns Steuerzahler.
Erst 22,4 Milliarden Euro für Griechenland. Dann werden 750 Milliarden Euro von den Euro-Staaten für Krisenländer im Notfall zur Verfügung gestellt.
Die Europäische Zentralbank hat angefangen, zweifelhafte Staatsanleihen aufzukaufen. Der Euro-Kurs geht hoch und runter. Und da soll man sich keine Sorgen machen? Dabei hatten wir doch erst die Weltwirtschaftskrise und Worte wie Lehman Brothers aus unserem Gedächtnis verdrängt.
Nein, sagt unser Bundesfinanzminister. Denn: Deutschland hilft Griechenland und verteidigt die Stabilität der Eurozone. Dafür werden keine deutschen Steuergelder eingesetzt. Sondern verzinste, rückzahlbare Kredite. Bedenken bleiben aber auf jeden Fall.
Aber Lehman Brothers hin, Athen her: In Deutschland selbst scheint es auch Probleme zu geben. Eine aktuelle Statistik der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) zeigt, dass Alleinerziehende oder Alleinstehende mit wenig Einkommen steuerlich stark benachteiligt werden. Der Bund langt ausgerechnet hier voll zu. Im internationalen Vergleich steht Deutschland schlecht da. Wieder einmal.
Ihre
Monika Stuart-Houghton
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